info@rp-anwaelte.de | (069) 29 72 34 70

logoRüter Pape & Partner
Rechtsanwälte • Fachanwälte



Arbeitnehmer

Arbeitnehmer bestens beraten.

Wir kennen Ihre Rechte als Arbeitnehmer. Das sollten Sie auch.

Arbeitnehmer beraten und vertreten wir in jeder Phase ihres Arbeitsverhältnisses: vor Unterzeichnung des Arbeitsvertrags, im Arbeitsalltag und bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Sprechen Sie uns an, sobald sich Differenzen mit Ihrem Arbeitgeber abzeichnen oder Sie sich einfach über Ihre Rechte als Arbeitnehmer informieren möchten - wir helfen schnell, kompetent und zuverlässig. Nachfolgend zeigen wir einige Beispiele für unsere Leistungen im Arbeitnehmer-Recht:

Kündigung

Wenn Ihnen gekündigt worden ist, sollten Sie sofort Kontakt mit uns aufnehmen: Denn eine schriftliche Kündigung muss innerhalb von 3 Wochen mit einer Klage vor dem Arbeitsgericht angegriffen werden. Bleiben Sie untätig oder versäumen Sie diese Frist, dann gilt die Kündigung als wirksam. Ihr Arbeitgeber muss und wird Sie auf diese Frist nicht hinweisen. Darüber hinaus sollten Sie sich unverzüglich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden, um Nachteile beim Bezug von Arbeitslosengeld zu vermeiden.

Kündigung erhalten? Handeln Sie schnell, Sie haben nur 3 Wochen Zeit!

Gegen jede Kündigung muss innerhalb von 3 Wochen Klage vor dem Arbeitsgericht erhoben werden. Versäumen Sie diese Frist, dann ist die Entlassung wirksam und Ihr Arbeitsverhältnis beendet. Deshalb: Vereinbaren Sie umgehend einen Termin mit uns.

Nach Erhalt einer Kündigung ist also Eile geboten. Wir prüfen, ob und wie Sie sich gegen die Kündigung wehren sollten. Dabei haben wir Kosten und Risiken eines Rechtsstreits stets im Blick: Von Klagen, die keinen Erfolg versprechen oder deren Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen, raten wir ab. In allen anderen Fällen entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, ob wir zunächst noch außergerichtliche Verhandlungen mit dem Arbeitgeber führen oder sogleich Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen.

Aber auch wenn Sie die Kündigung akzeptieren möchten, sollten Sie gleichwohl unsere Einschätzung einholen, ob ein Rechtsstreit sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar ist. So ist etwa denkbar, dass Ihr Arbeitgeber sich erst nach außergerichtlichen Verhandlungen oder einer Kündigungsschutzklage dazu bewegen lässt, erstmals eine Abfindung anzubieten, sein bisheriges Angebot zu erhöhen oder ein besseres Zeugnis zu erteilen. Und fristlose Kündigungen sollten immer angegriffen werden, weil sie zu einer Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld führen und den beruflichen Lebenslauf erheblich belasten.

Führungskräfte

Wir beraten Führungskräfte in Trennungs- oder sonstigen Konfliktsituationen. Hier gilt im Normalfall der Grundsatz: Verhandeln statt prozessieren, um den Streit auf Augenhöhe und ohne Ansehensverlust beizulegen. Ziel ist die außergerichtliche Einigung mit Ihrem Arbeitgeber über Fragen wie Weiterbeschäftigung oder Abfindung, Freistellung, Wettbewerbsverbot, Sonderzahlungen, Optionen und Zeugnis. Scheitert ein außergerichtlicher Vergleich, werden wir Ihre Interessen vor Gericht vertreten.

Abfindung

Ein Anspruch auf Abfindung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Kündigung oder Aufhebungsvertrag besteht - entgegen landläufiger Meinung - grundsätzlich nicht. Es ist vielmehr Verhandlungssache, ob und in welcher Höhe der Arbeitgeber eine Abfindung zahlt. Dabei gilt: Mit der Dauer des Arbeitsverhältnisses und dem Risiko, dass sich die Kündigung in einem Gerichtsverfahren als unwirksam erweist, steigt erfahrungsgemäß auch die Bereitschaft des Arbeitgebers, den Arbeitnehmer (höher) abzufinden.

Abmahnung

Wenn Sie eine Abmahnung erhalten haben, dann prüfen wir den Sachverhalt und beraten Sie, ob und wie Sie gegen die Abmahnung vorgehen sollten: Vielfach empfiehlt sich eine schriftliche Gegendarstellung, in anderen Fällen ist eine Klage auf Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte zu erwägen.

Aufhebungsvertrag

Aufhebungsverträge sind beliebt - vor allem bei Arbeitgebern: Denn hierdurch können sie ein Arbeitsverhältnis schnell und geräuschlos beenden, ohne Kündigungsfristen einhalten, Kündigungsgründe angeben, den Betriebsrat anhören oder die Zustimmung einer Behörde einholen zu müssen. Aber auch für Arbeitnehmer kann ein Aufhebungsvertrag vorteilhaft sein - etwa wenn der Arbeitgeber im Gegenzug eine Abfindung oder ein sehr gutes Zeugnis verspricht, oder der Arbeitnehmer bereits eine neue Beschäftigung gefunden hat und nun nicht mehr die Kündigungsfrist bei seinem Noch-Arbeitgeber einhalten möchte.

Bei Abschluss eines Aufhebungsvertrags drohen dem Arbeitnehmer aber auch erhebliche Nachteile, weil er aktiv an seiner Beschäftigungslosigkeit mitwirkt. Die Agentur für Arbeit kann deshalb gegen ihn eine Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld verhängen.

Deshalb gilt: Sollte Ihr Arbeitgeber Ihnen einen Aufhebungsvertrag anbieten, bitten Sie zunächst um Bedenkzeit. Ein seriöser Arbeitgeber wird hierauf eingehen. Lassen Sie den Vertrag von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht prüfen, um arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Fallstricke zu vermeiden. Erfahrungsgemäß erklären sich Arbeitgeber bereit, noch über Einzelheiten des Vertrags zu verhandeln. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne.

Arbeitszeugnis

Ohne gutes Arbeitszeugnis wird es schwer, eine neue Beschäftigung zu finden. Arbeitszeugnisse können Lücken oder andere negative Beurteilungen enthalten, die ein Laie auf den ersten Blick nicht erkennt - wohl aber ein Personalchef. Im Zweifel sollten Sie Ihr Arbeitszeugnis deshalb von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht prüfen oder erstellen lassen - gerne von uns.


Ihr Ansprechpartner für Arbeitsrecht: RA Marco Pape, Fachanwalt für Arbeitsrecht