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Rechtsanwälte • Fachanwälte



Honorar

Außergerichtliche Vertretung

Wenn wir Sie außergerichtlich vertreten, dann führen wir Schriftverkehr und Verhandlungen mit Gegnern, Behörden und sonstigen Beteiligten. Ziel ist es, Ihre Ansprüche durchzusetzen oder Ihre Rechte zu verteidigen - und zwar ohne Gerichtsverfahren. Sofern Verjährung droht oder Ausschlussfristen laufen, werden wir Ihre Ansprüche fristwahrend und formgerecht geltend machen.

Wir werden Sie ausführlich und verständlich über unser Honorar und sonstige Kosten aufklären, bevor wir für Sie tätig werden. Sollten wir Sie in derselben Angelegenheit bereits beraten haben, kann die Erstberatungsgebühr auf die weiteren Kosten angerechnet werden. Wir prüfen auch, ob und in welchem Umfang Ihre Rechtsschutzversicherung unser Honorar übernimmt oder die Gegenseite Ihre Kosten erstatten muss.

Beispiel:

Die Gegenseite schuldet Ihnen 2.500,00 €, zahlt aber nicht. Sie beauftragen uns, Ihre Forderung außergerichtlich durchzusetzen.

Sofern wir die gesetzliche Vergütung nach dem RVG abrechnen, hängt unser Honorar von dem Gegenstandswert und dem Gebührensatz ab: Der Gegenstandswert entspricht der Forderung, also 2.500,00 €. Für die außergerichtliche Vertretung fällt eine Geschäftsgebühr an, die in durchschnittlichen Fällen 1,3 Gebühren beträgt. Das RVG enthält eine Gebührentabelle, aus der ersichtlich wird, wie hoch eine 1,0-Gebühr aus einem bestimmten Gegenstandswert ist. Bei einem Gegenstandswert bis 3.000,00 € beläuft sich eine 1,0-Gebühr auf 201,00 € und demnach eine 1,3-Gebühr auf (201,00 € x 1,3 =) 281,30 € (zuzüglich 19 % Umsatzsteuer). Hinzu kommt noch eine Auslagenpauschale für Porto- und Telefonkosten von 20,00 € (zuzüglich 19 % Umsatzsteuer). Unser Honorar für die außergerichtliche Vertretung beliefe sich hiernach auf 301,30 € (zuzügllich 19 % Umsatzsteuer).

Befand sich die Gegenseite mit der Zahlung bereits in Verzug, bevor Sie uns beauftragt haben, ist sie regelmäßig auch verpflichtet, Ihnen unsere Rechtsanwaltskosten zu erstatten.

Beachten Sie bitte, dass Sie von Ihrer Rechtsschutzversicherung oder der Gegenseite im Idealfall nur Kosten bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung erstattet verlangen können, nicht auch die darüber hinausgehende vereinbarte Vergütung.

Können sich die Parteien außergerichtlich einigen und so einen Rechtsstreit vor Gericht vermeiden, fällt zusätzlich eine Einigungsgebühr an. Hierdurch wird honoriert, dass ein Gerichtsverfahren mit höheren Kosten und womöglich ungewissem Ausgang vermieden worden ist. Die Höhe der Einigungsgebühr hängt von unserem Vergütungsmodel ab. Auch insoweit gilt: Kostenauslösende Maßnahmen werden wir stets vorab mit Ihnen abstimmen.

Fortsetzung des Beispiels:

Verständigen wir uns mit der Gegenseite auf eine Raten- oder reduzierte Einmalzahlung, dann fällt nach dem RVG zusätzlich eine 1,5-Einigungsgebühr von (201,00 € x 1,5 =) 301,50 € (zuzüglich 19 % Umsatzsteuer) an. Wer die Zusatzkosten zu tragen hat, hängt von der Kostenregelung in dem Vergleich ab.