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Rechtsanwälte • Fachanwälte



Honorar

Gerichtliche Vertretung

Lässt sich der Rechtsstreit nicht außergerichtlich beilegen und beauftragen Sie uns deshalb mit Ihrer Vertretung vor Gericht, dann fallen in der Regel für die Klageerhebung oder -erwiderung eine 1,3-Verfahrensgebühr und für die Wahrnehmung sämtlicher Gerichtstermine eine 1,2-Terminsgebühr an.

Beispiel:

Die Gegenseite schuldet Ihnen 3.800,00 € und weigert sich endgültig, die Forderung außergerichtlich auszugleichen. Wenn Sie nicht auf Ihre Forderung verzichten wollen, muss eine Klage erhoben werden. Ein Klageverfahren löst im Regelfall 2,5 Gebühren aus (1,3 Verfahrensgebühr + 1,2 Terminsgebühr), die sich bei einem Wert von 3.800,00 € auf insgesamt 650,00 € zuzüglich 19% Umsatzsteuer.

Zu beachten ist, dass dem Verlierer eines Gerichtsprozesses regelmäßig die gesamte Kostenlast aufgebürdet wird. Hierunter fallen die Anwaltskosten des Klägers, des Beklagten und die Gerichtskosten. Wenn die Klage Erfolg hat, ist die Gegenseite verpflichtet, sämtliche Kosten zu übernehmen.

Haben Sie in derselben Angelegenheit bereits eine Geschäftsgebühr für die außergerichtliche Vertretung entrichtet, dann wird diese zur Hälfte auf die Verfahrensgebühr angerechnet: Die Verfahrensgebühr ermäßigt sich dann also um die Hälfte der Geschäftsgebühr.

Bei einer Einigung der Parteien vor Gericht (sog. Prozessvergleich) fällt zusätzlich eine Einigungsgebühr von 1,0-Gebühren an. Dafür ermäßigen sich im Gegenzug regelmäßig die Gerichtskosten, wenn und weil das Gericht kein Urteil mehr fällen muss.