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Nachbarrecht

Ein Nachbarschaftsstreit kann die verschiedensten Ursachen und sich über Jahre entwickelt und vertieft haben. Um dies zu vermeiden, hat der Gesetzgeber versucht, die häufigsten Streitpunkte vorherzusehen und aufzulösen.

Landesrecht

Im Landesrecht finden sich Vorschriften über Abstandsflächen von Gebäuden, Wänden, Zäunen oder Pflanzen zur Grundstücksgrenze. Zudem sind dort Lärmgrenzen (Emissionen und Immissionen), Abwasserregelungen oder Wegerechte geregelt.

Bundesrecht

Neben den landesrechtlichen Vorschriften des Nachbargesetzes, die von Bundesland zu Bundesland erheblich abweichen können, existieren einzelne (historisch begründete) Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch. Dort ist beispielsweise der Überwuchs von Pflanzen oder das Hinüberfallen von Früchten auf das Nachbargrundstück geregelt.

Was können wir für Sie tun?

Nachfolgend zeigen wir einige Teilbereiche des Nachbarrechts auf, die immer wieder für Streit sorgen und in denen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen:

  • Überbau
  • Überhang
  • Überwuchs
  • Ruhestörungen
  • Geruchsbelästigungen
  • Wegerecht
  • baufällige oder einsturzgefährdete Gebäude
  • Winterdienste
  • Gemeinschaftsgarten
  • Verschattung

Streitschlichtung

Da sich der Gesetzgeber der besonderen Situation der Nachbarschaft und einer Nachbarschaftsstreitigkeit bewusst war, hat er vor einem möglichen Gang vor Gericht den Versuch einer außergerichtlichen Streitbeilegung zwingend vorgesehen. Vor sogenannten Gütestellen sollen die Parteien mithilfe eines Schlichters versuchen, den Streit außergerichtlich beizulegen, um die Fronten in der Nachbarschaft nicht weiter zu verhärten. Auch in der Streitschlichtung begleiten wir Sie gerne.

Ihre Ansprechpartner für Immobilienrecht:

RA Jan Przygoda

RA Marco Pape