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Unterhaltsrecht

Unterhaltsrecht

Im Unterhaltsrecht existieren verschiedene Konstellationen. So ist unter Ehegatten regelmäßig die Frage nach der Höhe und der Dauer von Trennungsunterhaltsansprüchen und - nach der Scheidung - von nachehelichen Unterhaltsansprüchen zu klären.

Wenn aus der Ehe gemeinsame Kinder hervorgegangen sind, sind zudem die Unterhaltsansprüche der Kinder zu klären. Das gilt sowohl für minderjährige, als auch für volljährige Kinder.

Wenn Partner, die nicht miteinander verheiratet sind, ein gemeinsames Kind haben, sollte sowohl der Kindesunterhalt, als auch der Unterhalt für denjenigen Partner, der das gemeinsame Kind betreut, geklärt werden. Der Anspruch des betreuenden Elternteils, der mit dem jeweils anderen nicht verheiratet ist, richtet sich nach § 1615l BGB.

Schließlich können auch Eltern einen Unterhaltsanspruch gegen ihre Kinder haben. Ein typischer Fall hierfür ist dann gegeben, wenn ein Elternteil pflegebedürftig wird und seine Renten- oder Pensionsansprüche nicht ausreichen, die Pflegekosten zu decken. Der Differenzbetrag wird dann von einem Sozialträger übernommen, der die gezahlten Beträge von den Angehörigen des pflegebedürftigen Menschen zurückfordern kann.

Die aktuelle Düsseldorfer Tabelle (Stand 01.01.2018), die in den meisten (kindes-)unterhaltsrechtlichen Auseinandersetzungen eine zentrale Rolle einnimmt, steht Ihnen durch einen Klick auf den Link zur Verfügung. Bitte beachten Sie hierbei, dass der Tabelle keine Gesetzeskraft zukommt; sie kann Ihnen lediglich eine Richtlinie an die Hand geben und so eine erste Einschätzung ermöglichen.

Gerade beim Unterhalt ist mit besonderer Sorgfalt darauf zu achten, dass Sie als Unterhaltsberechtigte/r nicht zu wenig beziehen oder als Unterhaltsverpflichtete/r nicht zu viel zahlen. Wir bieten Ihnen hierbei eine auf Sie und Ihren Fall zugeschnittene anwaltliche Beratung und stellen so die optimale Lösung für Sie sicher. Für einen ersten Einblick haben wir den verschiedenen Unterhaltskonstellationen einen eigenen Unterabschnitt dieser Seite gewidmet, den Sie im Menü finden.

Beispielhaft sind hier einige der Bereiche angeführt, in denen wir gerne für Sie tätig werden:

  • Ehegattenunterhalt
  • Trennungsunterhalt
  • Nachehelicher Unterhalt
  • Familienunterhalt
  • Ausbildungsunterhalt
  • Aufstockungsunterhalt
  • Kindesunterhalt für minderjährige Kinder
  • Kindesunterhalt für volljährige Kinder
  • Unterhaltsvorschuss (UVG)
  • Mehrbedarf, Sonderbedarf
Wichtiger Hinweis für Unterhaltsberechtigte:

Beachten Sie, dass Unterhaltsrückstände nur unter besonderen, oftmals schwer beweisbaren Voraussetzungen durchgesetzt werden können. Zögern Sie daher nicht, sich frühzeitig umfassend zu informieren. Andernfalls besteht das Risiko, dass Sie weniger Unterhalt bekommen als Ihnen zusteht.

Ebenso achten Sie bitte darauf, dass das gerichtliche Unterhaltsverfahren - wie auch das Scheidungsverfahren - dem Anwaltszwang unterliegt. Nur ein Rechtsanwalt darf einen Antrag auf Zahlung von Unterhalt bei Gericht einreichen. Verlieren Sie daher keine Zeit dadurch, dass Sie das Verfahren zunächst "in die eigene Hand" nehmen - ein Antrag, der nicht von einem Rechtsanwalt eingereicht wird, ist unzulässig, wodurch kostbare Zeit verloren gehen kann und vermeidbare Kosten verursacht werden.

Für Mütter, Väter und Familien:
Denken Sie bitte daran, dass es in der Regel die Kinder sind, die unter familienrechtlichen Problemen am stärksten zu leiden haben. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Kinder - soweit wie möglich - aus dem Konflikt herauszuhalten und ihnen eine sorgenfreie Kindheit zu ermöglichen. Das sollte auch in Ihrem Interesse sein, unabhängig davon, wie wenig Sie sich noch mit dem anderen Elternteil verstehen!

Ihr Ansprechpartner für das Familienrecht: RA Jochen Rüter, Fachanwalt für Familienrecht